Buchkritik: Das Schloss in Frankreich
Das Schloss in Frankreich
Buch
In diesem Buch geht es um die junge Malerin Shirley, die nach dem Tod ihrer Eltern einen Brief von der Großmutter aus Frankreich bekommen hat. Diese lädt sie auf ihr Schloss ein. Dort lernt sie schließlich die Großmutter und Christophe, Comte de Kergallen, kennen. Sie hat lange Zeit davon geträumt ihre restliche Familie kennenzulernen, doch in Frankreich wird ihr ein kühler Empfang bereitet, da ihre Großmutterr denkt, Shirleys Vater habe ein wertvolles Gemälde gestohlen und sei dann mit Shirleys Mutter nach Amerika gezogen, um sie auch noch der Großmutter zu “stehlen”.
Während Shirley in Frankreich ist, kommt sie Christophe näher. Sie beginnen sich zu lieben, wollen es sich aber nicht eingestehen. Auch die Symphathie und Liebe der Großmutter kann Shirley gewinnen. Letzen Endes, klärt sich auf, dass der zweite Ehemann der Großmutter das wertvolle Gemälde während des zweiten Weltkrieges verkauft hat und eine Fälschung im Schloss in der Bretagne hing. Shirleys Vater hat es entdeckt, und um die Großmutter zu schützen übermalte er es mit einem Portrait von Shirleys Mutter. Außerdem gestehen sich Shirley und Christophe doch noch das sie sich lieben und der Weg zum Happy-End ist geebnet.
Hörbuch
Das Hörbuch selber gibt fast den gesamten Text aus dem Buch wieder. Hin und wieder fehlen einige Stellen, aber die wichtigsten sind da. Der Sprecher, Gerd Alzen, hat eine sehr tiefe Stimme und sein Tonfall passt meiner Meinung nach Vorzüglich zu den Büchern von Nora Roberts. Alles in Allem gibt das Hörbuch genau die Empfindungen wieder, die schon das Buch verspricht.
Zusammenfassung
Allgemeines
Dieses Buch von Nora Roberts ist schon im Jahr 1982 unter dem Titel “Search for love”erschienen.2004 erschien “Das Schloss in Frankreich” als Taschenbuch mit dem Titel “Love Affairs III” mit zwei weiteren
Romanen in einem Band.
Personen:
Die Chraktere sind sehr gut dargestellt.
Shirley wird als sehr empfhindsam, aber auch als sehr willensstarkt dargestellt. Außerdem hat sie ein starkes Gerechtigkeitsempfinden, was ihre verstorbene Familie betrifft.
Christophe wird als sehr kühl dargestellt und man erfährt auch selten, was er wirklich denkt. Manchmal tritt er so gefühlskalt aus, dass man ihn mit einer Statue vergleichen könnte. Dennoch versucht er immer wieder Shirley aus der Reserve zu locken. So merkt man, dass sie ihm nicht egal ist.
Shirleys Großmutter wird anfangs als verbitterte, alte Frau dargestellt. In Wirklichkeit ist sie allersdings nur verletzt über das Verhalten ihrer Tochter. Nach und nach öffnet sie sich Shirley.
Auch die Nebencharaktere versteht Nora Roberts wunderbar darzustellen. Wenn sie einer Figur einen Chrakterzug gibt, dass hält sie ihn auch durch. Der Grundcharakter wird anfangs gezeigt und über das ganze Buch baut sich jeder Charakter viel facettenreicher auf.
Kritik:
Ich kann kaum Kritik üben, da ich ein absoluter Fan dieses Buches bin. Allerdings finde ich, dass Christophe an manchan stellen ein wenig zu kühl dargestellt wird. Ein liebender Mann, besonders wenn er Franzose ist, sollte noch mehr Gefühle zeigen und diese auch in seinen Handlungen deutlich erkennen lassen.
Fazit:
Da kann ich nur sagen, dass ich selber das Buch nur in der Taschenbuchfassung kenne, mit den zwei anderen Büchern zusammen. Es geht zwar nichts über den Genuss ein Buch in der Hand zu halten und zu lesen und dadurch seiner eigenen Phantasie freien Lauf zu lassen. Liest man dieses Buch, fühlt man sich wirklich anch Frankreich in die Bretagne versetzt und kann an manchen Textstellen sogar fast den salzigen Geruch des Meeres riechen. Ich kann es nur empfehlen, denn hat man mit diesem Buch einmal angefangen, macht es süchtig und man kann es nicht aus der Hand legen.
Literaturangabe:
- Roberts, Nora: Love Affairs III. Das Schloss in Frankreich. 2008.
- Roberts, Nora: Das Schloss in Frankreich.3CDs. gelesen von Gerd Alzen. 2006.
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